Zahlreiche Kollagen Studien wurden in den vergangenen Jahren veröffentlicht. Forschende untersuchen dabei unter anderem die Haut, Gelenke, Knochen, Sport und Ernährung. Dieser Ratgeber erklärt einfach verständlich, wie wissenschaftliche Studien aufgebaut sind, was Metaanalysen sind und warum einzelne Studien immer im Gesamtkontext betrachtet werden sollten.
Kaum ein Nährstoff wird so viel diskutiert wie Kollagen – und kaum einer wird so oft missverstanden. In Social Media, Beauty-Magazinen und Fitness-Podcasts kursieren unzählige Behauptungen: Kollagen soll die Haut straffen, Gelenke schützen, Sehnen stärken und den Alterungsprozess aufhalten. Doch was davon ist tatsächlich durch Studien belegt – und was ist reines Marketing?
Genau dieser Frage gehen wir in diesem Beitrag nach. Deshalb haben wir im NuVibe® Magazin 25 wissenschaftliche Erkenntnisse rund um Kollagen und Kollagenhydrolysat gesammelt, verständlich erklärt und mit echten, nachprüfbaren Studien belegt. Kein Marketing-Blabla, sondern nachvollziehbare Fakten – so, wie es sich unsere Gründerin Jana Schumann für das NuVibe® Magazin gewünscht hat: ehrlich, seriös und für jeden verständlich, egal ob du zum ersten Mal von Kollagen hörst oder dich schon seit Jahren mit dem Thema beschäftigst.

Was ist Kollagen überhaupt?
1. Kollagen ist das häufigste Protein deines Körpers
Kollagen macht schätzungsweise rund 30 % aller Proteine im menschlichen Körper aus. Man kann es sich wie das Gerüst eines Hauses vorstellen: Es hält Haut, Knochen, Sehnen und Bänder zusammen. Ohne dieses Gerüst würde unser Körper buchstäblich seine Form verlieren. Kollagen kommt außerdem in Blutgefäßen, im Zahnfleisch und sogar in der Hornhaut des Auges vor – es ist also weit mehr als nur ein Beauty-Thema.
2. Es gibt mehr als 28 verschiedene Kollagen-Typen
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben bislang über 28 unterschiedliche Kollagen-Typen im menschlichen Körper beschrieben. Jeder Typ hat eine eigene Aufgabe – manche stützen die Haut, andere die Knorpel, wieder andere die Blutgefäße. Für den Laien reicht es meist, die drei wichtigsten Typen zu kennen, doch die schiere Vielfalt zeigt, wie komplex dieses Strukturprotein tatsächlich ist.
3. Typ I, II und III sind für Nahrungsergänzung am wichtigsten
Für Kollagenhydrolysat-Produkte sind vor allem drei Typen relevant: Typ I (Haut, Knochen, Sehnen – mit Abstand am häufigsten im Körper vorkommend), Typ II (Knorpel, meist als undenaturiertes Kollagen in anderer Dosierung eingesetzt) und Typ III (Haut, Blutgefäße, kommt meist gemeinsam mit Typ I vor).
4. Die körpereigene Kollagenproduktion verändert sich mit dem Alter
Ab Mitte 20 verändern sich viele natürliche Prozesse im Körper – auch die körpereigene Kollagenbildung läuft langsamer ab. Das ist ein normaler Teil des Alterungsprozesses und kein Grund zur Sorge, aber ein Grund, warum sich viele Menschen ab diesem Alter bewusst mit dem Thema Kollagen, Ernährung und Bewegung beschäftigen. Wichtig dabei: Dieser Prozess verläuft bei jedem Menschen unterschiedlich schnell und wird von Faktoren wie Ernährung, Schlaf, UV-Belastung und Rauchen mitbeeinflusst.
Kollagen und Haut: Was zeigen die Studien wirklich?

1. Kollagenpeptide können die Hautelastizität verbessern
Eine vielzitierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie unter Leitung des Dermatologen Prof. Ehrhardt Proksch zeigte: Nach vierwöchiger täglicher Einnahme spezifischer Kollagenpeptide war die Hautelastizität bei älteren Frauen statistisch signifikant höher als in der Placebogruppe.
📖 Proksch E, Segger D, Degwert J, et al. Oral Supplementation of Specific Collagen Peptides Has Beneficial Effects on Human Skin Physiology. Skin Pharmacol Physiol. 2014;27(1):47–55. 🔗 https://www.orling.cz/uploads/files/gelita-proksch-2013-skin-pharmacology-and-physiology.pdf
2. Weniger sichtbare Fältchen nach acht Wochen
In einer zweiten Studie derselben Forschungsgruppe nahmen Frauen acht Wochen lang täglich 2,5 g Kollagenpeptide ein. Ergebnis: eine messbare Reduktion der Falten um die Augen sowie ein Anstieg von Procollagen Typ I und Elastin in der Haut.
📖 Proksch E, Schunck M, Zague V, et al. Oral Intake of Specific Bioactive Collagen Peptides Reduces Skin Wrinkles and Increases Dermal Matrix Synthesis. Skin Pharmacol Physiol. 2014;27(3):113–119.
3. Mehr Feuchtigkeit in der Haut messbar
Eine placebokontrollierte Studie mit niedermolekularem Fischkollagen zeigte nach sechs und zwölf Wochen signifikant höhere Hautfeuchtigkeitswerte im Vergleich zur Placebogruppe.
📖 Kim DU, Chung HC, Choi J, Sakai Y, Lee BY. Oral Intake of Low-Molecular-Weight Collagen Peptide Improves Hydration, Elasticity, and Wrinkling in Human Skin. Nutrients. 2018;10(7):826. 🔗 https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6073484/
4. Auch Hautdichte lässt sich wissenschaftlich messen
Eine placebokontrollierte Studie mit einem Kollagenpeptid-Trinkprodukt untersuchte gleich vier Hautparameter per Ultraschall und optischer Messung: Feuchtigkeit, Elastizität, Rauheit und Dichte. Nach zwölf Wochen zeigten sich in der Verum-Gruppe Verbesserungen bei allen vier Parametern gegenüber der Placebogruppe.
📖 Bolke L, Schlippe G, Gerß J, Voss W. A Collagen Supplement Improves Skin Hydration, Elasticity, Roughness, and Density. Nutrients. 2019;11(10):2494. 🔗 https://www.mdpi.com/2072-6643/11/10/2494
5. Fisch- oder Rinderkollagen? Beide Quellen wurden erfolgreich untersucht
Sowohl Studien mit Rinderkollagen als auch mit Fischkollagen zeigen positive Effekte auf Hautparameter. Eine generelle wissenschaftliche Überlegenheit einer Quelle gegenüber der anderen lässt sich aus der aktuellen Studienlage nicht ableiten – beide sind gut untersucht.
Kollagen für Nägel und Haare

1. Mehr Nagelwachstum, weniger Nagelbruch
Eine klinische Studie an Frauen mit brüchigen Nägeln zeigte nach 24 Wochen täglicher Kollagenpeptid-Einnahme ein um 12 % gesteigertes Nagelwachstum und 42 % weniger abgebrochene Nägel. 64 % der Teilnehmerinnen berichteten eine klinisch sichtbare Verbesserung.
📖 Hexsel D, Zague V, Schunck M, Siega C, Camozzato FO, Oesser S. Oral Supplementation with Specific Bioactive Collagen Peptides Improves Nail Growth and Reduces Symptoms of Brittle Nails. J Cosmet Dermatol. 2017;16(4):520–526. 🔗 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28786550/
2. Bei Haaren ist die Studienlage noch dünn
Haare bestehen hauptsächlich aus Keratin, nicht aus Kollagen. Kollagen liefert zwar wichtige Aminosäure-Bausteine (z. B. Glycin, Prolin), die der Körper unter anderem für die Keratinproduktion nutzen kann – direkte, groß angelegte, placebokontrollierte Studien zu Haarwachstum durch Kollagenpeptide sind bisher jedoch rar. Erste kleinere Untersuchungen deuten auf mögliche Effekte bei Haardicke und -struktur hin, ein wissenschaftlicher Konsens besteht dazu aber noch nicht. Hier ist Zurückhaltung angebracht: Kollagen ersetzt keine medizinische Behandlung von Haarausfall.
Kollagen, Knochen und Muskeln im Älterwerden

1. Knochenmarker verbesserten sich bei postmenopausalen Frauen
Eine randomisierte, kontrollierte Studie an postmenopausalen Frauen mit verringerter Knochendichte zeigte nach zwölf Monaten täglicher Einnahme spezifischer Kollagenpeptide einen positiven Effekt auf Knochenbildungsmarker im Vergleich zur Placebogruppe.
📖 König D, Oesser S, Scharla S, Zdzieblik D, Gollhofer A. Specific Collagen Peptides Improve Bone Mineral Density and Bone Markers in Postmenopausal Women. Nutrients. 2018;10(1):97.
2. Mehr Muskelmasse bei älteren Männern mit Sarkopenie
In einer kontrollierten Studie der Universität Freiburg absolvierten 53 ältere Männer mit Sarkopenie ein zwölfwöchiges Krafttrainingsprogramm – kombiniert mit entweder 15 g Kollagenpeptiden oder einem Placebo täglich. Die Kollagen-Gruppe zeigte einen signifikant stärkeren Zuwachs an fettfreier Muskelmasse und Muskelkraft.
📖 Zdzieblik D, Oesser S, Baumstark MW, Gollhofer A, König D. Collagen Peptide Supplementation in Combination with Resistance Training Improves Body Composition and Increases Muscle Strength in Elderly Sarcopenic Men. Br J Nutr. 2015;114(8):1237–1245. 🔗 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26353786/
3. Krafttraining bleibt der entscheidende Faktor
Wichtig für die Einordnung: In praktisch allen zitierten Studien wurde Kollagen immer in Kombination mit gezieltem Training untersucht – nie isoliert. Bewegung ist und bleibt die Basis, Kollagenpeptide werden in der Forschung als mögliche Ergänzung betrachtet, nicht als Ersatz für regelmäßiges Krafttraining. Wer also von den in dieser Forschung beschriebenen Effekten profitieren möchte, sollte Kollagen immer als Teil eines aktiven Lebensstils verstehen, nicht als alleinige Maßnahme.
Kollagen und Sport: Die Erkenntnisse im Überblick

1. Sehnengewebe reagiert auf Kollagen plus Krafttraining
Eine umfassende Metaanalyse im Fachjournal Sports Medicine wertete zahlreiche Studien zu Kollagenpeptid-Einnahme in Kombination mit Krafttraining aus. Ergebnis: Hinweise auf positive Effekte auf Sehnenanpassung und Körperzusammensetzung. Den vollständigen Beitrag dazu findest du in unserem Artikel Kollagen und Sport: Was die Wissenschaft wirklich sagt.
📖 Bischof K, Moitzi AM, Stafilidis S, König D. Sports Med. 2024;54(11):2865–2888.
2. Der Zeitpunkt der Einnahme könnte eine Rolle spielen
Eine Studie von Shaw und Kollegen zeigte: Wird Vitamin-C-angereichertes Kollagen rund 60 Minuten vor dem Training eingenommen, war der Kollagensynthese-Marker PINP über mehrere Stunden nach dem Training erhöht. Mehr dazu in unserem Artikel zum Kollagen-Timing im Sport.
📖 Shaw G, et al. Am J Clin Nutr. 2017;105(1):136–143.
3. Höhere Dosen zeigten in einer Studie stärkere Effekte
Ein Vergleich von 0 g, 15 g und 30 g Kollagenpeptiden vor dem Training zeigte: Die höhere Dosis (30 g) führte zu einer stärkeren Kollagensynthese-Antwort als die niedrigere Dosis.
📖 Lee J, et al. J Nutr. 2024;154(7):2076–2086.
4. Hormone beeinflussen die Kollagenverarbeitung bei Frauen
Mehrere Studien der dänischen Forschungsgruppe um Mette Hansen zeigen: Sehnen und Bänder besitzen Östrogenrezeptoren, und der Kollagenstoffwechsel im Bindegewebe unterscheidet sich zwischen Männern und Frauen sowie über die Lebensphasen hinweg.
📖 Hansen M. Proc Nutr Soc. 2018;77:32–41.
Wie verarbeitet der Körper Kollagen überhaupt?
1. Kollagenpeptide werden tatsächlich ins Blut aufgenommen
Forschung zur Bioverfügbarkeit zeigt, dass bestimmte kleine Kollagenbruchstücke (z. B. das Dipeptid Prolyl-Hydroxyprolin) nach oraler Einnahme im menschlichen Blut nachweisbar sind. Das ist eine wichtige Grundlage dafür, dass Kollagenpeptide überhaupt eine Wirkung im Körper entfalten können – anstatt einfach wie jedes andere Nahrungsprotein verdaut und abgebaut zu werden. Genau dieser Nachweis war für die Wissenschaft ein wichtiger erster Schritt, bevor überhaupt Studien zu konkreten Effekten auf Haut, Sehnen oder Knochen sinnvoll waren.
2. Vitamin C ist für die körpereigene Kollagenbildung notwendig
Für Vitamin C ist ein offizieller, EFSA-zugelassener Health Claim vorhanden: Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für die normale Funktion von Haut, Knochen, Knorpel, Zahnfleisch, Zähnen und Blutgefäßen bei. Der biochemische Hintergrund: Vitamin C wird für die sogenannte Hydroxylierung von Prolin und Lysin benötigt – zwei chemische Schritte, ohne die der Körper aufgenommene Aminosäuren nicht zu stabilem, funktionsfähigem Kollagen verarbeiten kann. Deshalb wird Vitamin C in der Forschung fast immer gemeinsam mit Kollagenpeptiden untersucht.
3. Hydrolysiertes Kollagen ist leichter verwertbar als natives Kollagen
Kollagenhydrolysat entsteht, indem großes, natives Kollagen durch enzymatische Spaltung in kleinere Bausteine (Peptide) zerlegt wird. Diese kleineren Einheiten lassen sich vom Körper leichter aufnehmen als das ursprüngliche, große Kollagenmolekül – deshalb wird in den meisten hier zitierten Studien mit Kollagenhydrolysat gearbeitet, nicht mit unverarbeitetem Kollagen wie z. B. in klassischer Gelatine. Das erklärt auch, warum Kollagenhydrolysat sich so gut in Getränken auflöst, während Gelatine bei Wärme geliert.
Qualität, Sicherheit und Herkunft: Was die Forschung zeigt

1. Der Markt wächst rasant – Qualität bleibt entscheidend
Der weltweite Markt für Kollagenprodukte wächst stark und wird Schätzungen zufolge bald einen Wert von rund 10 Milliarden US-Dollar erreichen. Mehr Auswahl bedeutet aber auch: mehr Qualitätsunterschiede.
2. Reinheit ist messbar – und nicht bei jedem Produkt gegeben
Eine Untersuchung der unabhängigen Prüforganisation Clean Label Project testete 160 Protein- und Kollagenprodukte auf dem US-Markt auf Schwermetalle. Ergebnis: 26 % der kollagenbasierten Produkte überschritten strenge kalifornische Grenzwerte – deutlich weniger als bei pflanzlichen Proteinpulvern, aber ein reales Thema.
📖 Lead and cadmium found in muscle-building protein powders, report says. CNN. Januar 2025. 🔗 https://www.cnn.com/2025/01/09/health/protein-powder-heavy-metals-wellness
3. Herkunft und Haltungsform machen einen nachvollziehbaren Unterschied
Kollagen wird aus tierischem Bindegewebe gewonnen – Tiere aus kontrollierter, transparenter Haltung sind tendenziell weniger mit Umweltschadstoffen belastet als Tiere aus unklaren industriellen Massentierhaltungs-Ketten. Transparente Herkunftsangaben (Herkunftsland, Tierart, Haltungsform) sind deshalb ein sinnvolles Qualitätskriterium – deutlich aussagekräftiger als reine Werbebegriffe wie „Premium“ ohne weitere Erklärung.
4. Wissenschaftliche Effekte brauchen Zeit
Fast alle hier zitierten Studien liefen über mehrere Wochen bis Monate (meist 8–24 Wochen, manche sogar 12 Monate). Keine der seriösen Untersuchungen zeigt einen Sofort-Effekt nach wenigen Tagen. Geduld und Regelmäßigkeit sind also selbst Teil der wissenschaftlichen Erkenntnis – nicht nur eine Floskel, die Hersteller gerne verwenden, um enttäuschte Erwartungen zu erklären.
Was bedeutet das für dich als NuVibe® Kundin?
Diese 25 Erkenntnisse zeigen: Kollagenforschung ist kein Nischenthema mehr, sondern ein breites, seriöses Forschungsfeld mit Studien aus Dermatologie, Sportmedizin und Ernährungswissenschaft. Gleichzeitig gilt: Die zitierten Studien untersuchen Kollagenpeptide im Allgemeinen oder spezifische, teils patentierte Produkte (z. B. Verisol®) – nicht automatisch jedes Kollagenprodukt am Markt, auch nicht NuVibe® Kollagen selbst.
Genau deshalb legt NuVibe® – gegründet von Jana Schumann und mit Sitz im Mediapark in Köln – besonderen Wert auf Kollagenhydrolysat, dessen Dosierung sich an der aktuellen Studienlage orientiert, auf transparente Herkunft und auf ehrliche Kommunikation ohne Wunderversprechen. Wer sich für Premium Kollagen aus Köln interessiert, findet im NuVibe® Magazin weiterführende, wissenschaftlich fundierte Artikel zu all diesen Themen.
Häufige Fragen zu Kollagen-Studien
Sind diese Studien auf jedes Kollagenprodukt übertragbar?
Nicht automatisch. Viele Studien wurden mit spezifischen, teils patentierten Kollagenpeptiden durchgeführt. Dosierung, Herkunft und Zusammensetzung des jeweiligen Produkts spielen eine Rolle.
Wie lange dauert es, bis sich ein Effekt zeigen kann?
Die meisten hier zitierten Studien liefen über 8 bis 24 Wochen. Ein kurzfristiger Effekt nach wenigen Tagen ist wissenschaftlich nicht zu erwarten.
Ersetzt Kollagen eine ausgewogene Ernährung oder Bewegung?
Nein. In allen zitierten Studien war Kollagen entweder eine Ergänzung zur Ernährung oder wurde in Kombination mit gezieltem Training untersucht – nie als Ersatz dafür.
Ist Kollagenhydrolysat dasselbe wie Gelatine?
Beide stammen aus derselben Ausgangsquelle (Kollagen), Kollagenhydrolysat ist jedoch weiter aufgespalten und dadurch besser löslich sowie geschmacksneutraler als klassische Gelatine.
Welches Kollagen ist laut Studienlage am besten erforscht?
Kollagenhydrolysat vom Typ I (oft in Kombination mit Typ III) ist mit Abstand am besten untersucht – sowohl für Haut- als auch für Sport- und Knochenanwendungen. Für Typ II (Knorpel) existiert eine eigene, kleinere Studienrichtung mit anderer Dosierungsform.
Warum sollte ich auf Studien statt auf Werbeversprechen achten?
Werbeaussagen unterliegen keiner wissenschaftlichen Prüfpflicht, während Studien einem Peer-Review-Verfahren durch unabhängige Fachleute unterliegen. Das macht sie deutlich verlässlicher – auch wenn sie oft vorsichtiger formuliert sind als Marketingtexte.
Hast du noch weitere Fragen zu Kollagen und Studien? Dann schau mal bei unserem Kollagen FAQ vorbei. Dort beantworten wir mehr als 50+ Fragen rund um Kollagen, Wissenschaft, Studien und Wirkung.
Zusammenfassung
Kollagenforschung deckt heute ein erstaunlich breites Feld ab – von Hautelastizität über Nagelwachstum, Knochendichte und Muskelmasse bis hin zu Sehnenanpassung im Sport. Wichtig bleibt dabei immer die differenzierte Betrachtung: Studienergebnisse gelten für die jeweils untersuchten Kollagenpeptide, nicht pauschal für „Kollagen“ als Sammelbegriff. Das NuVibe® Magazin aus Köln möchte genau diese Differenzierung leisten – verständlich, ehrlich und wissenschaftlich fundiert.
Quellenverzeichnis
- Proksch E, Segger D, Degwert J, Schunck M, Zague V, Oesser S. Oral Supplementation of Specific Collagen Peptides Has Beneficial Effects on Human Skin Physiology. Skin Pharmacol Physiol. 2014;27(1):47–55. https://www.orling.cz/uploads/files/gelita-proksch-2013-skin-pharmacology-and-physiology.pdf
- Proksch E, Schunck M, Zague V, Segger D, Degwert J, Oesser S. Oral Intake of Specific Bioactive Collagen Peptides Reduces Skin Wrinkles and Increases Dermal Matrix Synthesis. Skin Pharmacol Physiol. 2014;27(3):113–119.
- Kim DU, Chung HC, Choi J, Sakai Y, Lee BY. Oral Intake of Low-Molecular-Weight Collagen Peptide Improves Hydration, Elasticity, and Wrinkling in Human Skin. Nutrients. 2018;10(7):826. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6073484/
- Bolke L, Schlippe G, Gerß J, Voss W. A Collagen Supplement Improves Skin Hydration, Elasticity, Roughness, and Density. Nutrients. 2019;11(10):2494. https://www.mdpi.com/2072-6643/11/10/2494
- Hexsel D, Zague V, Schunck M, Siega C, Camozzato FO, Oesser S. Oral Supplementation with Specific Bioactive Collagen Peptides Improves Nail Growth and Reduces Symptoms of Brittle Nails. J Cosmet Dermatol. 2017;16(4):520–526. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28786550/
- König D, Oesser S, Scharla S, Zdzieblik D, Gollhofer A. Specific Collagen Peptides Improve Bone Mineral Density and Bone Markers in Postmenopausal Women. Nutrients. 2018;10(1):97.
- Zdzieblik D, Oesser S, Baumstark MW, Gollhofer A, König D. Collagen Peptide Supplementation in Combination with Resistance Training Improves Body Composition and Increases Muscle Strength in Elderly Sarcopenic Men. Br J Nutr. 2015;114(8):1237–1245. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26353786/
- Bischof K, Moitzi AM, Stafilidis S, König D. Impact of Collagen Peptide Supplementation in Combination with Long-Term Physical Training on Strength, Musculotendinous Remodeling, Functional Recovery, and Body Composition in Healthy Adults. Sports Med. 2024;54(11):2865–2888.
- Shaw G, Lee-Barthel A, Ross ML, et al. Vitamin C-Enriched Gelatin Supplementation Before Intermittent Activity Augments Collagen Synthesis. Am J Clin Nutr. 2017;105(1):136–143. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5183725/
- Lee J, Tang JCY, Dutton J, et al. The Collagen Synthesis Response to an Acute Bout of Resistance Exercise Is Greater when Ingesting 30 g Hydrolyzed Collagen Compared with 15 g and 0 g. J Nutr. 2024;154(7):2076–2086.
- Hansen M. Female Hormones: Do They Influence Muscle and Tendon Protein Metabolism? Proc Nutr Soc. 2018;77:32–41.
- Lead and cadmium found in muscle-building protein powders, report says. CNN. Januar 2025. https://www.cnn.com/2025/01/09/health/protein-powder-heavy-metals-wellness
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen wissenschaftlichen Information und ersetzt keine ärztliche oder ernährungswissenschaftliche Beratung. NuVibe® Kollagen ist ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung, gesunde Lebensweise oder medizinische Behandlung.

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